Was Sie über eine Augenbrauentransplantation wissen sollten

Augenbrauen rahmen das Gesicht nicht nur ein, sie erfüllen auch eine wichtige Funktion für unseren Körper: Durch ihre spezielle Form können sie Schmutzpartikel wie Sand, Staub oder auch Schweiß abfangen, so dass sie nicht in die Augen geraten. Gleichzeitig sind sie natürlich auch ein wichtiges Instrument, um seine Stimmung auszudrücken: Wir können unsere Augenbrauen nach oben ziehen und die Stirn runzeln, sie zusammendrücken und wütend schauen und vieles mehr zum Ausdruck bringen. Ästhetisch geformte Augenbrauen betonen nicht nur die Augen, sondern schenken unserem Gesicht auch Ausdruck, Kontur und Symmetrie.

Haartransplantation an den Augenbrauen: Welche Gründe es dafür gibt

Eigenhaarverpflanzungen an den Augenbrauen werden heutzutage insbesondere von Frauen im Alter von zwischen 30 und 40 Jahren durchgeführt. Wer unter sehr dünnem Haarwuchs leidet, wie beispielsweise aufgrund hormoneller, alters- oder krankheitsbedingter Ursachen, kann durch eine Augenbrauentransplantation eine deutliche Verbesserung erreichen. Grundsätzlich erfüllen die Augenbrauen mit ihrer markanten Form eine wichtige Schutzfunktion für die Augen und Wimpern, wirklich medizinisch erforderlich ist sie allerdings nicht. Aus diesem Grund übernimmt die Krankenkassen die Kosten für einen solchen Eingriff normalerweise nicht. 

Am häufigsten liegt ein spärlicher Wuchs der Augenbrauen an geschädigten Haarwurzeln. Über viele Jahre hinweg galten dicke, buschige Augenbrauen als eher unästhetisch bei Frauen, was sich jedoch in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Heutzutage ist dichtes Brauenwachstum ein Zeichen für Gesundheit und trägt natürlich auch zur Ausdrucksstärke eines Gesichts bei. Daher ist die Augenbrauentransplantation einer der wichtigsten Trends in der plastischen Chirurgie.

 

Welche Vorteile bringt eine Augenbrauentransplantation mit sich?

Weil die Augenbrauen eine zentrale Position in unserem Gesicht einnehmen, gestalten sie automatisch unseren gesamten Gesichtsausdruck und unseren Charakter mit. Durch eine Augenbrauentransplantation können vor allem Schäden durch jahrelanges Zupfen korrigiert werden. Anders als beim Verwenden von Augenbrauen-Stiften oder Make-Up sieht das Ergebnis einer Augenbrauentransplantation viel natürlicher aus – zudem ist es dauerhaft und eine Wiederholung des Eingriffs ist ebenfalls nicht nötig. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Haartransplantation in der Regel keinerlei sichtbare Narben zurück lässt. Denn hier müssen für die Verpflanzung lediglich kleinste Löcher zum Einsetzen der Haarwurzeln gestochen werden. Nach dem Abheilen dieser winzigen Wunden erhalten die Brauen ihre gesunde Optik zurück und können auch wieder in Form gebracht werden. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, die Brauen nicht erneut zu stark zu zupfen, um das Ergebnis nicht zunichte zu machen. Ein weiterer Vorteil ist für Frauen, die sich für eine Augenbrauentransplantation entscheiden, endlich wieder ungeschminkt die Badis geniessen können.

 

Welche Methoden gibt es für eine Augenbrauentransplantation?

Aus operativer Sicht entscheiden sich die Varianten einer Augenbrauentransplantation nicht von jener einer regulären Eigenhaartransplantation. Aus diesem Grund kann sich der Chirurg hier zwischen der FUE- und der FUT-Methode entscheiden. 

Bei der FUT-Methode entnimmt der Chirurg einen längeren Haarstreifen vom Hinterkopf des Patienten. Diese Variante wird auch als Streifentechnik bezeichnet: Der Arzt löst die Haarwurzeln danach einzeln aus dem Hautstreifen heraus und verpflanzt sie dann anschliessend in die dafür gestochenen Löcher an den Augenbrauen. 

Bei der FUE-Technik werden die Spenderhaare dagegen einzeln und gemeinsam mit ihrer Haarwurzel aus der Haut entnommen. Hierbei entsteht im Gegensatz zur FUT-Methode keine Narbe – allerdings nimmt dieser Eingriff auch mehr Zeit in Anspruch. 

Die F.U.E.-Technik zeichnet sich dadurch aus, dass die Spenderhaare einzeln, im Ganzen mit Haarwurzel, entnommen werden. Ein Vorteil dieser Methode ist, dass dabei keine Narben am Hinterkopf entstehen, wie es bei der FUT-Methode der Fall ist. Dafür ist der Eingriff aber entsprechend zeitaufwändiger.

 

Wie funktioniert eine Transplantation der Augenbrauen?

Egal, für welches Verfahren sich der Arzt bzw. Patient entscheidet – zunächst muss der Chirurg exakt die Bereiche markieren, in welche die Haare verpflanzt werden sollen. Bei den Augenbrauen ist es hier besonders wichtig, exakt zu besprechen, wie dicht diese am Ende werden und welche Form sie aufweisen sollen. 



 

Danach entnimmt der Chirurg entweder einen Haarstreifen oder einzelne Haare aus der Kopfhaut und bereitet sie entsprechend für die Transplantation der Augenbrauen vor. Wenn die FUT-Methode angewandt wird, muss der Arzt zunächst die einzelnen Haarfollikel mit grösster Sorgfalt aus dem Hautstreifen herauslösen. Hier kommt es zwar zu leichten Narben, die allerdings gut von nachwachsendem Haar überdeckt werden können. 



 

Während der Aufbereitung der Haarfollikel arbeitet der Arzt mit einer speziellen Hohlnadel, mit denen er die Augenbrauen perforiert. Das bedeutet, dass er jedes einzelne Haar mit winzigen Einpflanzkanälen versieht. Anschliessend kann das Spenderhaar dann nach und nach mit einer kleinen Pinzette eingesetzt werde. Je Augenbraue kann der Arzt bis zu 300 Haare einzeln einsetzen. Dies erklärt auch, warum eine solche Operation schnell mehr als vier Stunden dauern kann. 

Für gewöhnlich findet der Eingriff unter örtlicher Betäubung ambulant statt, so dass der Patient direkt im Anschluss nach Hause gehen und sich ausruhen kann. Wichtig ist, dass die ersten Tage besonders vorsichtig mit den Augenbrauen umgegangen wird. Schwellungen klingen meist nach ein bis zwei Wochen ab – in dieser Zeit lassen sie sich mit einer grossen Sonnenbrille kaschieren.

 

Der detaillierte Ablauf einer Transplantation der Augenbrauen

Die Gewinnung einzelner Haarwurzeln für die Haartransplantation der Augenbrauen erfolgt in der Regel durch eine Entnahme der Haare am Hinterkopf oder in anderen geeigneten Arealen. Wie viele Spenderhaare entnommen werden müssen, hängt vom Auffüllbereich ab – normalerweise werden zwischen 150 und 200 Haare pro Augenbraue benötigt. Entnommen werden die zu verpflanzenden Haare mit Hilfe einer dünnen Hohlnadel, deren Durchmesser etwa 0,7 mm aufweist. Oberhaut-, Haut- und Fettgewebeteilchen werden von der Haarwurzel entfernt, damit die Follikel möglichst fein und ohne Rückstände verpflanzt werden können. 



 

Es ist erforderlich, die Haut vor dem Eingriff in den entsprechenden Arealen lokal zu betäuben, damit der Patient während der Behandlung keine Schmerzen hat. Um zu gewährleisten, dass die Haare korrekt verpflanzt werden, muss der Arzt dabei besonders auf die Wuchsrichtung und die Haarlinie der restlichen Augenbrauenhaare achten. Für das Einpflanzen der Spenderhaare sind lediglich winzige Kanäle erforderlich, die in das Ziel-Areal gestochen werden. Die Narbenbildung ist bei einer solchen Behandlung äusserst gering, so dass später kaum oder gar nichts mehr davon zu erkennen ist. 



 

Es ist vollkommen normal, dass die verpflanzten Haare nach rund drei bis fünf Wochen ausfallen. Sie wachsen jedoch in den nachfolgenden drei bis vier Monaten nach und verbleiben dann dort dauerhaft. In der Regel kann der Patient nach etwa zehn Monaten mit einem endgültigen Behandlungsergebnis rechnen. 

Insbesondere bei der Transplantation der Augenbrauen muss auf das Setzen der Haarfollikel in der richtigen Wuchsrichtung geachtet werden. Die Haarverpflanzung erfordert fachmännische Erfahrung und besonderes Geschick. Eine ausführliche Untersuchung und Beratung zur gemeinsamen Festlegung aller notwendigen Behandlungsschritte ist daher unumgänglich.

 

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es bei einer Transplantation der Augenbrauen

Allgemein gilt die Durchführung einer Haartransplantation an den Augenbrauen als relativ schmerzfrei und sicher. Es handelt sich heutzutage um einen Routine-Eingriff, bei dem es weder zu auffälligen Narben noch zu besonderen gesundheitlichen Risiken kommen sollte. Allerdings kann es durchaus passieren, dass der Patient direkt nach dem Eingriff ziehende oder stechende Schmerzen sowie Schwellungen bemerkt. Es besteht zwar immer das Restrisiko, dass die verpflanzten Haare vom neuen Areal abgestossen werden, dies ist allerdings normalerweise nur bei maximal 10 % der Haare der Fall. 

Ein massgeblicher Unterschied zur normalen Haartransplantation gibt es, weil die Augenbrauenhaare nicht dieselben sind wie jene, die auf unserem Kopf wachsen. Das Spenderhaar passt sich in der Regel nach einer Weile entsprechend an, allerdings ist es besonders wichtig, dass der Arzt die Wuchsrichtung berücksichtigt. Nur so wirkt das Ergebnis harmonisch und natürlich. Die neu verpflanzten Augenbrauen benötigen in den ersten Wochen eine umfassende Pflege, weil Kopfhaar natürlich länger wächst als Brauenhaar. Deshalb ist eine regelmässige Kürzung unumgänglich.

 

Was gibt es ausserdem zu beachten?

Grundsätzlich handelt es sich bei einer Haartransplantation stets um ein zeitaufwändiges und arbeitsintensives Verfahren. Dieser Eingriff kann sowohl von Fachärzten für Dermatologie als auch von plastischen Chirurgen durchgeführt werden. Entscheidend ist, dass der Arzt über entsprechende Erfahrung in diesem Bereich verfügt. Gerade weil diese Operation sehr nahe am Auge durchgeführt wird, muss der Chirurg die Wuchsrichtung und weitere Besonderheiten der Augenbrauenhaare bei der Verpflanzung berücksichtigen.

 

Wie viel kostet eine Haartransplantation an den Augenbrauen?

Grundsätzlich sollte der Preis für eine Haartransplantation an den Augenbrauen nicht im Fokus stehen. Denn schliesslich handelt es sich um einen Eingriff im Gesicht und man wünscht sich ein Ergebnis, mit dem man sein ganzes Leben lang zufrieden sein wird. Ein guter Arzt wird seinen Patienten über alle Chancen und Risiken sowie über die richtige Nachsorge nach der Haartransplantation an den Augenbrauen informieren. 

Abhängig vom Umfang und der Dauer einer Haartransplantation an den Augenbrauen kann der Preis zwischen 2.000 und 4.000 CHF betragen. Wenn die Augenbrauen vorher besonders dünn oder praktisch gar nicht vorhanden waren, kann die Behandlung sogar bis zu 5.000 CHF kosten. Sicherlich kommt es dabei aber auch auf die jeweilige Klinik und den behandelnden Arzt an.

 

Schlussendlich hängen die Kosten für eine Haartransplantation an den Augenbrauen von der Anzahl der erforderlichen Haarfollikel ab. Ganz ähnlich wie bei einer Haartransplantation berechnet der Arzt die Kosten pro verpflanztes Haarfollikel zuzüglich der Kosten für die Operation selbst, das Arzthonorar und das Material. Pro Haarfollikel beträgt der Preis normalerweise zwischen 2 und 5 CHF. 

Diese Kosten müssen vom Patienten selbst getragen werden, weil es sich dabei um einen rein kosmetischen Eingriff handelt. Da dieser nicht medizinisch notwendig ist, kommt die Krankenkasse auch nicht für die Kosten auf.

 Den richtigen Arzt für seine Haartransplantation an den Augenbrauen zu finden, ist oft nicht einfach. Mit unseren Online-Berater haben Sie die Möglichkeit, nach einem passenden Arzt in Ihrer Region zu suchen, bei dem Preis und Leistung stimmen. Denn nur wenn man dem behandelnden Arzt vertrauen kann, fällt das Ergebnis auch wirklich wie gewünscht aus.

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Dr. med. Afshin Moheb

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  • cat-icon Arzt
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Sehr gutes Ergebnis nach 9 Monaten, ich bin sehr zufrieden mit der Anwuchrate und der natürlic...

cat-icon Dorfplatz 6 – 22179 Hamburg

Die wichtigsten Fragen zu einer Augenbrauentransplantation

Wie viel kostet eine Augenbrauentransplantation?

Die Kosten betragen je nach Behandlungsumfang zwischen 2.000 und 4.000 CHF. Es lohnt sich, die Preise zu vergleichen, um ein Angebot mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Hierbei hilft unser Online-Berater weiter.

Kann man Augenbrauen einpflanzen?

Grundsätzlich können immer dort Haare für eine Verpflanzung entnommen werden, wo zu viele vorhanden sind. Bei der Transplantation der Augenbrauen stammen die Spenderhaare meist vom Kopf des Patienten, allerdings sind je nach Vorhandensein auch weitere Areale möglich.

Welche Methoden werden benutzt bei der Transplantation der Augenbrauen?

Der behandelnde Arzt entnimmt entweder einen Hautstreifen oder einzelne Haarwurzeln aus der Kopfhaut, die er anschliessend in den Bereich rund um die Augenbrauen einpflanzt. Welche Methode angewandt wird, hängt vom Haarwuchs, aber auch von der Menge der zu verpflanzenden Haare ab. Meistens wird hier die FUE-Methode angewendet.

Wie lange hält eine Transplantation der Augenbrauen?


Im besten Fall hält das Ergebnis ein Leben lang, wie es auch von den meisten Kliniken angegeben wird. Meist gibt der Arzt eine Garantie für 20 bis 30 Jahre, in denen sich das Resultat nicht zum Negativen verändert.