Schonender Eingriff dank der Roboter Haartransplantation

Die weltweit praktizierte, automatisierte Technik schafft Abhilfe, ein diffuses Haarbild zu rekonstruieren. Jene moderne Technik setzt den Grundstein, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Langfristige und ästhetische Ergebnisse sowie hohe Anwuchsraten gehören zu den Vorzügen der schonenden Transplantationsform. In diesem Ratgeber erhalten Sie unter anderem fundierte Antworten auf folgende Fragen: Wie hoch sind die Kosten? Welche Preisunterschiede bestehen? Weshalb ist die Behandlung im Ausland günstiger? Welche Informationen sind von hoher Bedeutung?

 

Transplantation der Haare durch den Roboter

Die Haartransplantation gehört zu einer weit verbreiteten Methode, das Haupthaar gesund und schön zu rekonstruieren. Durch die Entnahme und im Zielareal erfolgende Verpflanzung durch Eigenhaar bestehen wenig bis keine Abstossungserscheinungen. Da die Transplantation unter lokaler Betäubung erfolgt, sind generell wenig Schmerzen zu erwarten. Je nach Schwere des Haarausfalls müssen bei der FUE-Methode mehrere Sitzungen stattfinden, wenn diese manuell mit der Hohlnadel geschehen. Bei der Notwendigkeit von mehreren Sitzungen lohnt sich die Streifenmethode (FUT-Methode) oder die ARTAS Haartransplantation. Ansonsten braucht es nur eine Sitzung, um eine dauerhafte Rekonstruktion der Haarlinie zu gewährleisten, sofern die Anwachsrate beim ersten Versuch hoch genug und zufriedenstellend verläuft.



 

Merkmale der Roboter Haartransplantation

Prinzipiell handelt es sich bei einer durch einen Roboter durchgeführten Haartransplantation um eine automatisierte FUE Methode. Statt durch die Entnahme mit der Hohlnadel stanzt der Roboter die gewünschten Haarfollikel aus. Das automatisierte System entnimmt die Haare aus dem Spenderareal und stanzt die Grafts einzeln aus. Neben dem Hinterkopf sind prinzipiell auch die Seiten für die Entnahme geeignet. Übrigens entnimmt der Roboter lediglich bis zu einem Fünftel der intakten Follikel aus dem Spenderareal, um das dortige Haarbild möglichst natürlich zu belassen.

Ablauf auf einen Blick:

  • Lokalisation des Spenderbereichs
  • Kürzung der Haare auf 1 mm
  • Vorgebeugte Sitzhaltung des Patienten
  • Injektion der örtlichen Betäubung
  • Anlegen des Tension Grids
  • Ausrichtung des Roboters
  • Ausstanzung der berechneten Follikel
  • Untersuchung der Grafts unter dem Mikroskop
  • Einsetzen der Follikel in den Zielbereich

Vor- und Nachteile der ARTAS Haartransplantation

Die Dauer eines Eingriffs gehört zu den strapaziösen Schritten einer Haartransplantation. So zieht sich eine Sitzung problemlos über einen Zeitraum von mehreren Stunden. Hier schafft ein Roboter spürbar Abhilfe, weil er die Dauer der Behandlung reduziert. Davon profitiert der Patient noch mehr als das Ärztepersonal. In etwa beläuft sich die benötigte Zeit lediglich auf die Hälfte gegenüber der konventionellen FUE Methode.

 



Eine lokale Anästhesie, also eine örtliche Betäubung, gehört zum Standard bei invasiven und minimalinvasiven Eingriffen, um Schmerzen zu mindern. Dennoch reduziert die ARTAS Haartransplantation die Gesamtheit der Schmerzen. Durch das Ausstanzen gewinnt der Roboter die einzelnen Haarfollikel. Im Unterschied zur FUT Methode entfällt dadurch das Herausschneiden langer Hautstreifen. Dessen Entnahme macht eine sichtbare Operationsnarbe unausweichlich. Wenn auch sich der Grad der Sichtbarkeit unterscheidet, ist es einer der Nachteile der FUT Methode.

 

Die mit dem Roboter ausgeführte ARTAS Haartransplantation führt keine Schnitte aus, die schliesslich vernarben würden. 

Der Nachteil bei der Entnahme von Haaren durch Menschen liegt in möglichen Konzentrationseinbüssen oder Erscheinungen von Müdigkeit. Dahingegen leistet ein Roboter konstant gleiche Arbeit, unabhängig von der Dauer der Behandlung. Mit anderen Worten erhält der Patient eine gewisse Verlässlichkeit, was die Qualität der Haartransplantation anbelangt. Generell gilt die Ausbeute an Follikeln zur weiteren Verpflanzung als sehr hoch. Ferner reduziert das automatisierte Vorgehen die Gefahr von möglichen Schäden an der Haarwurzel, was die Effizienz dieser Behandlungsform steigert. Übrigens wählt der Roboter die besten Haare für ein vielversprechendes Ergebnis aus.

 

Die Analyse bei der Entnahme sorgt für hohe Qualität. Der Roboter zählt die Anzahl der herausgenommenen Haarfolikel, was zu einem transparenten Preis führt. 

Im Unterschied zur FUE Methode weist das Spenderareal eine grössere Fläche am Hinterkopf auf. Zudem müssen die Haare – wie es für eine FUE Methode üblich ist – auf eine Länge von 1 mm vorab gekürzt werden. Aus diesem Grund ist die Methode weniger für Frauen geeignet beziehungsweise generell schlecht für all diejenigen, die keine Kurzrasur tragen. Ausserdem arbeitet eine Maschine nach einprogrammierten Handlungsvorschriften und ist weniger als ein Mensch in der Lage, auf Nuancen und individuelle Merkmale des spezifischen Haarbildes Bezug zu nehmen. Nachteilig kann sich der behandelnde Arzt auswirken, wenn die Routine mit dem Roboter fehlt. Weiterhin gehören zu den möglichen Nachteilen Schwellungen im Bereich der Verpflanzung. Leichte Schmerzen treten infolge der Behandlung auf. Diese fassen das Spender- und das Empfängerareal.

 

Aufschlüsselung der Kosten

Pauschale Aussagen zur Kostenentstehung sind nicht möglich. Der finanzielle Aufwand setzt sich aus diversen Faktoren zusammen. Ein grosser Kostenpunkt macht die Anzahl der zu transplantierenden Haare aus. So liegt zwischen der Rekonstruktion des Kopfhaars bei Geheimratsecken und einer Glatze ein mittlerer vierstelliger CHF-Betrag. Die Behandlung mit dem Roboter beginnt bei einem mittleren vierstelligen Betrag. Preisunterschiede fallen vor allem im direkten Vergleich zwischen In- und Ausland auf. Manche spezialisierte Länder wie die Türkei veranschlagen geringere Kosten pro Graft. Diese sind im Vergleich mit den Preisen in der Schweiz um bis 50 % niedriger. Dies basiert auf dem geringeren Lohnniveau sowie der routinierten Arbeit der spezialisierten Ärzte. Tendenziell gilt die Robotermethode als kostenintensiver gegenüber herkömmlichen Methoden wie FUT oder FUE. 
Jedes einzelne entnommene Graft zählt der ATRAS Roboter akribisch. Hieraus ergibt sich eine hohe Kostentransparenz. Generell zahlen Krankenkassen die Kosten einer Haartransplantation nicht. Dies ist nur in speziellen Ausnahmen wie bei einer Verletzung, einem Unfall oder Haarverlust infolge eines Hauterkrankung der Fall. Viele Spezialkliniken bieten flexible Finanzierungslösungen an. Bei einer ARTAS Haartransplantation im Ausland fallen weitere Kosten für die An- und Abreise sowie die Übernachtungen vor Ort an. Diese Kosten gehören zu den Nachteilen bei der Behandlung im Ausland. Falls Sie an der Behandlungsmethode interessiert sind, freuen wir uns auf Ihre unverbindliche Anfrage. Sie erhalten eine individuelle Kostenanalyse, die Faktoren wie ihr individuelles Haarbild sowie das gewünschte Endergebnis miteinbeziehen. Hierdurch verhelfen wir Ihnen, den nächsten Schritt zum neuen Lebensabschnitt zu erreichen.

Wir helfen Ihnen bei der Orientierung im Haartransplantationkosmos

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, um eine individuelle Beratung zur Haartransplantation zu erhalten! Wir haben Verständnis für ihre individuelle Situation und Wünsche und erstellen Ihnen eine vollumfängliche, auf Sie abgestimmte Kostenanalyse.

Unsere Top Experten für die ARTAS Roboter Haartransplantationen

Dr. med. Afshin Moheb

  • 5.0/ 5 1 Bewertung
  • €€
  • cat-icon Arzt
image

Sehr gutes Ergebnis nach 9 Monaten, ich bin sehr zufrieden mit der Anwuchrate und der natürlic...

cat-icon Dorfplatz 6 – 22179 Hamburg

Die wichtigsten Fragen zu einer Haartransplantation mit der ARTAS Roboter Technologie

Wie funktioniert die Roboter Methode?

Statt mit Hilfe einer Hohlnadel durch das Ärztepersonal erfolgt das Herausnehmen der Haare am Hinterkopf des Patienten gänzlich durch den Roboter. Dieser übernimmt die Analyse der vorhandenen Haarfollikel und stanzt die Grafts automatisiert aus dem Spenderareal heraus, um die Verpflanzung in den Zielbereich vorzubereiten. Technisch gesehen stellt die Roboter Methode eine Form der FUT Technik, der Follicular Unit Extraction, dar.

Was kostet die Roboter Methode?

Im Unterschied zu den Kosten bei der FUE und FUT Methode berechnen sich die Kosten nicht nach der Menge der Grafts, sondern nach dem allgemeinen Aufwand. Die Summe der Kosten beginnt in etwa bei einen mittleren vierstelligen CHF-Betrag. Sie kann sich – je nach Stärke des Haarausfalls und damit verbundenen Aufwand der Entnahme und Einpflanzung – einen hohen vorstelligen CHF-Betrag bemessen.

Was sind die Vorteile?

Durch diese Behandlungsform reduziert sich die notwendige Dauer einer Behandlung. Ebenso überzeugt die Methode durch weniger Schmerzen für den Patienten. Dies liegt an der fehlenden Notwendigkeit, Schnitte durchführen zu müssen. Ohne Schnitte bleiben zudem keine dauerhaften Narben am Hinterkopf bestehen, was wichtig für ein ästhetisches Gesamtergebnis ist. Ferner sorgt die automatisierte Technik für eine transparente Berechnung der anfallenden Kosten..

Wo wird die Roboter Methode eingesetzt?


Die ARTAS Haartransplantation findet eine weltweite Anwendung zur Rekonstruktion eines natürlichen Haarbildes. Diese Methode ist daher nicht nur in der Schweiz, sondern europaweit durchführbar. Spezialisierte Haarkliniken mit der Roboter Methode gibt es neben der Schweiz in Deutschland oder der Türkei. Die Behandlungsform etabliert sich zusehends, weswegen sie vielerorts bereites zum Alltag gehört.