Wie funktioniert eine Haartransplantation bei Frauen?

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Nicht nur Männer, sondern auch Frauen können unter Haarverlust leiden. Da Haare als Symbol für Weiblichkeit und Fruchtbarkeit gelten, ist es für die meisten Frauen seelisch sehr schmerzhaft, wenn die Haare nur noch spärlich wachsen oder sogar ganz ausfallen. Eine Haartransplantation kann hier in kurzer Zeit Abhilfe schaffen, so dass man sich schon bald wieder über eine dichte Haarpracht freuen kann.

Welche Gründe gibt es für Haarverlust bei Frauen?

Es ist vollkommen normal, dass Frauen im Laufe ihres Lebens immer wieder hormonellen Schwankungen ausgesetzt sind. Diese setzen vor allem während der Pubertät, während der Schwangerschaft und auch in den Wechseljahren besonders stark ein. In diesen Phasen kann es mitunter zu Haarverlust kommen.

 

Weitere Gründe sind allerdings auch Störungen des körpereigenen Immunsystems oder auch Erkrankungen. Ebenfalls kommt es vor, dass längere Diäten oft zu einem Nährstoffmangel und damit ebenso zum Haarverlust führen können. Wenn eine Frau ihre Energieaufnahme über lange Zeit stark einschränkt und dem Körper nicht genügend Vitamine und Mineralien zuführt, schadet es nicht nur der Gesundheit, sondern auch den Haaren. 



 

Die androgene Alopezie tritt vorwiegend bei Frauen ab einem Alter von 40 Jahren auf – mit zunehmendem Alter steigt das Risiko. Dies liegt daran, dass im Körper eine Unverträglichkeit gegenüber männlicher Hormone vorliegt, welche sich im Körper zum Beginn der Wechseljahre vermehren. Weil es sich hierbei um eine gravierende hormonelle Veränderung handelt, die auch die Haarwurzeln schädigen kann, passiert es, dass diese absterben und die Haare letzten Endes ausfallen. 



 

Es kommt allerdings auch vor, dass Haarverlust psychischer Natur ist. Leidet eine Frau über längere Zeit unter massiven psychischen Belastungen oder sogar unter einer ernsten psychischen Erkrankung wie Depressionen, ist Haarausfall keine Seltenheit. Zu guter Letzt kann der Haarverlust allerdings auch durch Verletzungen, Vergiftungen oder Unfälle entstehen. Sofern der Haarausfall aufgrund einer Chemotherapie, wie beispielsweise zur Krebs-Behandlung, entstanden ist, wenden Ärzte in der Regel keine Haartransplantation an. Denn dann erholen sich die Haarwurzeln nach einer bestimmten Zeitspanne normalerweise von ganz alleine und nehmen dann auch wieder ihr Wachstum auf.


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Eine professionelle Haartransplantation kann bei Frauen sichtbar gute Ergebnisse liefern.

Welche Methoden der Haartransplantation gibt es für Frauen?

Derzeit kommen für eine Haartransplantation bei Frauen vor allem zwei gängige Methoden zum Einsatz – die FUT- und die FUE-Methode.

 Die FUT (Follicular Unit Transplantation) ist die ältere der beiden Methoden und schon seit vielen Jahren in Deutschland und der Schweiz gängig. Hierbei entnimmt der Arzt einen länglichen Haarstreifen aus einem Bereich, in dem das Haarwachstum gesund und dicht ist. Diese Haarwurzeln entnimmt er anschliessend aus dem Hautstreifen und setzt sie in die gewünschten Bereiche ein. Ein Nachteil dieser Methode ist, dass dort, wo der Hautstreifen entnommen wird, eine Narbe verbleibt. Bei langem Haar kann diese jedoch problemlos vom umliegenden Haar überdeckt werden.

 Die neuere Variante ist die FUE-Technik. Hier entnimmt der Arzt mit einer filigranen Hohlnadel einzelne Haarwurzeln in kleinen Gruppen von bis zu vier Stück. Diese werden anschliessend in die gewünschten Areale eingesetzt. Bei der FUE-Technik entstehen keine Narben, zudem ist die Behandlung insgesamt schonender für den Patienten.

 

Der Ablauf einer Haartransplantation bei Frauen

Der erste Schritt ist stets ein Vorgespräch zwischen dem Arzt und der Patientin, bei dem zunächst festgelegt wird, ob eine Haartransplantation überhaupt in Frage kommt. Hierbei müssen unterschiedliche Faktoren berücksichtigt werden, vor allem jedoch der Haarwuchs und eventuelle Vorerkrankungen.Welche Voraussetzungen für eine Haartransplantation erfüllt sein müssen wird Ihnen der Arzt in einem ersten Beratungsgespräch erklären.

 

Gemeinsam mit der Patientin legt der Arzt anschliessend eine geeignete Behandlungsmethode fest. 

Abhängig davon, ob sich die Patientin für eine Klinik im Heimatland oder für eine ausländische Klinik entscheidet, verlaufen die weiteren Schritte nun ganz individuell. Bei einer Klinik, die sich nahe des eigenen Wohnorts befindet, kann bequem kurz vor dem Termin angereist werden. Behandlungen im Ausland verlangen eine grössere Vorbereitung, hier sind ggf. auch Übernachtungen und ein Transport von und zur Klinik erforderlich.

 

In jedem Fall findet vor der Haartransplantation stets ein Aufklärungsgespräch statt, in dem der Arzt seine Patientin über alle Schritte sowie über mögliche Risiken aufklärt sowie das Haar genau untersucht. Sobald die Patientin dann keine offenen Fragen mehr hat, kann mit der Haartransplantation begonnen werden. 



 

Die Patientin nimmt eine halb liegende Position ein, so dass sie sich bequem entspannen kann. Sie ist während der gesamten Haartransplantation bei vollem Bewusstsein, allerdings erhält der Kopf im Vorfeld eine örtliche Betäubung, die entweder durch eine Injektion oder eine Einspritzung erfolgen kann. So verspürt die Patientin während der Haartransplantation keinerlei Schmerzen. Die Dauer der Verpflanzung hängt von den zu verpflanzenden Haaren ab. Bei aufwändigeren Eingriffen, bei denen eine hohe Anzahl an Haaren verpflanzt werden sollen, gibt es unter Umständen sogar zwischendurch eine kurze Pause, in der sich die Patientin ausruhen kann. Nicht immer reicht eine einzige Sitzung aus: Manchmal sind auch zwei oder drei Behandlungstermine erforderlich, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. 



 

Die am häufigsten angewandte Methode ist die FUE-Technik, bei welcher der Arzt die exakten Areale, aus denen die Spenderhaare stammen, sehr genau analysiert und die Haarwurzeln so entnehmt, dass hinterher nichts davon zu sehen ist. Dies ist bei der inzwischen eher veralteten FUT-Technik nicht möglich, denn hier muss der Arzt stets einen ganzen Haarstreifen entnehmen. 



 

Ein weiteres Verfahren steht die DHI-Methode dar, eine Direkthaarimplantation, bei der die Haarwurzeln zunächst extrahiert und dann in einer Art Stift zwischengelagert werden. Danach werden die Haarwurzeln direkt durch einen winzigen Kanal in die gewünschte Stelle eingesetzt. 

Unabhängig von der Technik, werden die kahlen Bereiche so mit Haarwurzeln bestückt, dass die Haare anschliessend dicht und vor allem sehr natürlich wirkend nachwachsen. Insbesondere bei der FUE-Methode lässt sich die natürliche Wuchsrichtung der Haare gut berücksichtigen, so dass das Resultat am Ende perfekt aussieht und keinerlei Spuren einer Haartransplantation aufweist. Wichtig ist, dass sich die Patientin nach der durchgeführten Haarverpflanzung ausreichend Ruhe gönnt und sich schont. Ein guter Arzt informiert seine Patienten sehr genau über die Nachsorge und erteilt Auskunft darüber, was es zu beachten gilt.

 

Wie viel kostet eine Haartransplantation Frauen?

Die Kosten für eine Haartransplantation ist bei Frauen ähnlich wie bei Männer. Pro Graft fallen in Deutschland im Durchschnitt Kosten zwischen 2 und 5 Euro an. In der Schweiz liegt dieser Durchschnitt etwas höher.  Bei einer durchschnittlichen Haarverpflanzung werden etwa 2.000 bis 3.000 Grafts verpflanzt, so dass mit Kosten ab 4.000 Euro gerechnet werden kann. 

Leider werden die Kosten nicht von den Krankenkassen getragen, da es sich um einen rein ästhetischen Eingriff handelt, der medizinisch nicht notwendig wäre. Die Kosten müssen also aus eigener Tasche bezahlt werden. Es gibt allerdings einige Ausnahmen: Erfolgt der Haarverlust infolge einer Krebserkrankung oder bei anderen chronischen Krankheiten, dann kann es durchaus sein, dass die Krankenkasse die Kosten anteilig oder auch ganz trägt. Deshalb ist es wichtig, sich im Vorfeld zu erkundigen, ob nicht doch ein Teil der Kosten übernommen werden kann.

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Die häufigsten Fragen bei einer Haartransplantation bei Frauen

Wie viel kostet eine Haarverpflanzung bei Frauen?

Je nach Aufwand liegen die Kosten für eine Haartransplantation bei Frauen zwischen 4.000 und 10.000 Euro – es kommt stets auf den Umfang der Behandlung, aber natürlich auch auf die Klinik bzw. den Arzt an. Hier lohnt sich ein Preisvergleich im Internet, der kostenlos und unverbindlich über https://haartransplantationvergleich.ch/online-berater/ durchgeführt werden kann. Allerdings sollte nie der Preis, sondern die Erfahrung des Arztes im Fokus stehen.

 

Welche Krankenkasse übernimmt eine Haarverpflanzung bei Frauen?

Grundsätzlich trägt keine Krankenkasse die Kosten für ästhetische Eingriffe, wie es die Haarverpflanzung ist. Eine Haartransplantation muss aus diesem Grund stets aus eigener Tasche bezahlt werden, es sei denn, es gibt spezielle Ausnahmen, die eine Kostenübernahme ermöglichen.

 

Welche Methoden bei einer Haarverpflanzung bei Frauen?

Am gängigsten sind die FUE- und die FUT-Methode, wobei Letztere immer seltener zum Einsatz kommt, da bei ihr die Narbenbildung nicht ausgeschlossen werden kann. Die FUE-Technik gilt als hochmoderne Variante der Haartransplantation bei Frauen und Männern und verläuft für den Patienten weitestgehend schmerzfrei. Auf diesem Wege ist die Haartransplantation für die meisten Menschen kein sonderlich strapaziöser Eingriff, zumal man während der Behandlung örtlich betäubt wird.


 

Wann lohnt sich eine Haarverpflanzung bei Frauen?

Es gibt viele Gründe und Ursachen, warum eine Haarverpflanzung bei Frauen Sinn machen kann. Nach einer Chemotherapie oder auch aufgrund anderer Erkrankungen ist der Haarverlust bei Frauen keine Seltenheit. Gerade mit zunehmendem Alter lässt das Haarwachstum häufig nach und es zeigen sich vielleicht sogar kahle Stellen auf dem Kopf. Dann bietet eine Haartransplantation die beste Lösung, indem Eigenhaar von anderen Stellen in die kahlen Bereiche verpflanzt werden. Rund 95 % der verpflanzten Spenderhaare werden im neuen Bereich vom Körper angenommen, so dass nur wenige Haare wieder ausfallen. Die anderen wachsen bereits nach wenigen Wochen wieder nach und man darf sich wieder über eine dichte Haarpracht freuen.