Micro Haarpigmentierung - Alternative zu Haartransplantation?

Haarpigmentierung

Die Haarpigmentierung stellt dabei eine immer beliebter werdende Alternative zur klassischen Transplantation dar. Sie stellt eine innovative, neue und hochmoderne Technologie zur optischen Haarverdichtung dar und bringt viele Vorteile mit sich. Wir stellen vor, für wen sie sich eignet und wie sie durchgeführt wird.

Was ist eine Haarpigmentierung und wie funktioniert sie?

Die Haarpigmentierung wird durchgeführt, um eine optische Haarverdichtung zu erreichen. So sollen die Haare wieder genauso dicht und voll wirken wie es ursprünglich einmal der Fall war. Wichtig zu wissen ist, dass dieser Eingriff bei Infektionen oder offenen Wunden auf dem Kopf nicht durchgeführt werden kann. Ebenfalls ungeeignet sind Personen mit grauen oder blonden Haaren in Verbindung mit sehr heller Haut. Denn hier könnte das Resultat schnell unnatürlich und nicht wie gewünscht ausfallen. 

Das Verfahren gilt als beliebte Alternative zur klassischen Haartransplantation und ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden.

 

Der grosse Vorteil ist, dass kein operativer Eingriff nötig ist. Denn bei dieser Operation handelt es sich genau genommen nur um einen kosmetischen Eingriff. Es werden Farbpigmente eingebracht, um optisch den Anschein volleren Haares zu erwecken. Somit werden auch nicht auf operativem Wege Haare verpflanzt, es wird stattdessen lediglich eine visuelle Optimierung vorgenommen, da die Farbpigmente kahle Stellen kaschieren.

 

Ähnlich wie bei einem Permanent-Make-Up oder einem Tattoo sticht der behandelnde Arzt die Farbpigmente in die Haut, bei denen es sich jedoch nicht um eine dauerhafte Lösung handelt.

 Denn die sehr feinen Pigmente werden lediglich in eine Tiefe von maximal 1,2 mm in die Haut gestochen, so dass sie optisch die natürlichen Haare nachahmen. Darüber hinaus sind sie hypoallergen und biologischen Ursprungs, was bedeutet, dass es nicht zu Allergien kommen kann. Auch Narben bleiben bei dieser Behandlungsmethode nicht zurück, wie es bei einigen Methoden der klassischen Haartransplantation der Fall ist. 

Erfahrene Behandler erzielen ein täuschend echtes Resultat beim Pigmentieren der Haut, so dass das Aussehen sehr natürlich und echt wirkt. Es handelt sich also um einen rein ästhetischen Eingriff, der jedoch auf mehrere Sitzungen verteilt werden kann. Zwischen den einzelnen Behandlungen sollte ein Zeitraum von mindestens drei bis vier Tagen liegen. Falls erforderlich, kann nach etwa einem Jahr noch eine nachträgliche Auffrischung erfolgen. 

Es hängt vom Umfang der Behandlung ab, wie lange der Behandler für das Pigmentieren der Haut benötigt. Je grösser das zu pigmentierende Areal ist, desto länger dauert auch die Behandlung. Sollen nur Geheimratsecken optisch korrigiert werden, ist die Behandlung schneller abgeschlossen als beim umfassenden Pigmentieren der Haut, das den ganzen Kopf betrifft. Normalerweise ist die Arbeit jedoch nach etwa zwei Stunden abgeschlossen.

 

Die Methoden für eine Haarpigmentierung

Fachärzte, aber auch Kosmetiker können mit zwei unterschiedlichen Methoden zurm Pigmentieren der Kopfhaut arbeiten. Einerseits gibt es die sogenannte Point-Touch-Technik, bei der die Haut exakt punktiert wird. So wirkt die Haarlinie nach Durchführung der Pigmentieren der Haut besonders natürlich. Sollte der Patient noch nicht zufrieden sein, gibt es andererseits auch die Point-Line-Methode, bei der die Haare in Form feinster Linien auf die Haut gezeichnet werden. Die zarten Farbpigmente ähneln dann echtem Haar auf dem Kopf besonders stark. Darüber hinaus gibt es weitere Verfahren wie beispielsweise die SMP-, HPP oder VHD-Methode. Welche Variante die passende für einen selbst ist, sollte am besten im Absprache mit dem behandelnden Arzt entschieden werden.

 

Haarpigmentierung

Für Kurz-Haar-Träger kann eine Haarpigmentierung eine geeignete Lösung darstellen.

Welche Vorteile und Nachteile bietet das Pigmentieren der Kopfhaut?

Anders als bei einem richtigen Tattoo bleiben die Pigmente nicht ewig erhalten, sondern benötigen nach einigen Jahren eine Auffrischung. Falls man mit dem Resultat also nicht zufrieden ist, muss man die Sitzung nicht wiederholen. Bereits nach einer einzigen Behandlung ist schon das etwaige Resultat sichtbar, wenngleich die Farbe in den nachfolgenden Tagen etwas schwächer wird. Anders als bei einem Tattoo wirkt die Farbe auch nach längerer Zeit noch nicht blaustichig. Ein wichtiger Aspekt ist darüber hinaus, dass die gesunden Haarwurzeln auf der Haut durch die Behandlung nicht beeinträchtigt oder beschädigt werden. Während der Sitzung empfindet der Patient im Normalfall keine Schmerzen und er kann mit einem schnellen, guten Resultat rechnen. 



 

Ein Nachteil ist jedoch, dass man bezüglich der Haarlänge keinen grossen Spielraum hat. Weil bereits bei einer Vorbesprechung die gewünschte Länge bzw. der gewünschte Effekt bestimmt werden und demnach auch die passende Farbe ausgewählt wird, sollte man sich bereits im Vorfeld ausreichend Gedanken gemacht haben. Denn hier wäre es eher ungünstig, falls die Haare später dann doch kürzer als besprochen geschnitten werden und das Ergebnis nicht mehr zum Rest passt.

 

Wie ist der Ablauf einer Haar-Pigmentierung?

Obgleich das Pigmentieren der Kopfhaut keinen chirurgischen, sondern einen ästhetischen Eingriff darstellt, ist ein Vorgespräch mit dem Behandler in jedem Fall notwendig. Nur dann kann sichergestellt werden, dass das Ergebnis auch wirklich wie gewünscht ausfällt. Der Behandler kann im Vorfeld persönlich das Haarwachstum begutachten oder sich auch vom Patienten Fotos senden lassen. Bei einem Vorgespräch wird festgelegt, dass die Haarfülle und die Haarlänge zum persönlichen Stil passen. Anschliessend können ein individueller Behandlungsplan erstellt und ein Termin vereinbart werden. Normalerweise sind drei oder vier Sitzungen nötig, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. 



 

Vor der ersten Sitzung empfiehlt sich der Besuch bei einem Friseur, bei dem die Haare bereits in die richtige Länge geschnitten werden. Hier sollten die Haare so getragen werden, wie man es auch in der folgenden Zeit bevorzugen wird. Auf diese Weise kann der Behandler einen natürlichen Look kreieren, der perfekt auf die Frisur abgestimmt ist. Wichtig: Der Termin sollte nicht wahrgenommen werden, wenn zum Zeitpunkt dessen Wunden oder Infektionen der Haut vorliegen. Dann sollte so lange gewartet werden, bis alles wieder abgeheilt ist. 

Die erste Sitzung beinhaltet in der Regel einen exakten Farbtest, bei welcher die in Frage kommenden Farben festgelegt werden. Der Patient wird während der Sitzung keine Schmerzen haben. Wer sehr schmerzempfindlich ist, kann im Vorfeld die jeweilige Hautpartie mit einer lindernden Salbe behandeln. Nach der Sitzung, die je nach Umfang zwischen drei und vier Stunden dauern kann, ist der Patient umgehend wieder bereit für den Alltag und gesellschaftsfähig.

 

Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?

Der Körper kann die hypoallergenen Farbpigmente, welche direkt in die obersten Kopfhautschichten gestochen werden, normalerweise sehr gut abbauen. Somit sind dann auch keinerlei nennenswerte Nebenwirkungen zu erwarten. Es kann allerdings für einige Tage zu einer Schwellung oder zur Bildung von Schorf auf der Kopfhaut kommen, was aber nicht weiter schlimm ist. 

Nach der Sitzung sollte direkte UV-Strahlung vermieden werden – hier empfiehlt sich das Tragen einer Kopfbedeckung für die ersten zwei Wochen im Freien. Das Waschen der Haare ist nach vier bis fünf Tagen wieder möglich, was idealerweise mit sehr mildem Shampoo (Babyshampoo) erfolgt. Auch das Auftragen von Sonnenschutz kann eine gute Hilfe sein. Sport, Sauna und Schwimmen sind für die ersten drei bis vier Wochen tabu, damit die Haut nicht unnötig gereizt wird.

 

Wer ist für eine Haarpigmentierung geeignet?

Generell eignet sich eine Pigmentierung der Haut sehr gut für alle Personen mit lichtem Haar, die für gewöhnlich eine Kurzhaarfriseur tragen. Hier werden die kahlen oder lichten Stellen optisch so aufgefüllt, dass es den Anschein einer dichten Haarpracht erweckt. Natürlich ist das Resultat einer Pigmentierung der Haut nicht mit einer Tätowierung zu vergleichen, denn das Ergebnis wirkt um einiges natürlicher.

 Allerdings kann die Haar-Pigmentierung auch für einige Personen weniger geeignet sein. Das gilt beispielsweise dann, wenn man zwar kahle Stellen auf der Haut, aber dafür lange Haare hat. Hier können die pigmentierten Bereiche schnell unnatürlich wirken. Ob die Haar-Pigmentierung auch für einen selbst zu empfehlen ist, wird am besten direkt in einem unverbindlichen Beratungsgespräch mit einer Kosmetikerin oder einem Arzt besprochen.

 

Wie viel kostet das Pigmentieren der Haut?

Abhängig vom Umfang der jeweiligen Sitzung fallen bei der Haar-Pigmentierung Kosten zwischen 300 und 5.000 Euro an. Bei einem grösseren Zeitaufwand und einer umfassenden Haar-Pigmentierung des ganzen Kopfes sind die Kosten natürlich höher als bei der Ausbesserung kleiner Areale. 

Trotzdem ist es bei einigen Behandlungen unumgänglich, mehrere Sitzungen durchzuführen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Hier muss stets individuell bewertet werden, wie stark der Haarausfall ist und wie viele Pigmente sich durch das Verfahren setzen lassen. Dennoch ist die Pigmentierung eine deutlich preiswertere Alternative zur klassischen Transplantation der Haare.

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Die häufigsten Fragen zur Pigmentierung der Haare

Was ist eine Pigmentierung der Haare?

Beim Pigmentieren der Haut auf dem Kopf werden in die oberste Hautschicht mit Farbe feine Härchen gestochen. So wird durch diese innovative Methode optisch der Anschein erweckt, der Patient hätte volles Haar. Bei dieser Technik der Micro-Haarpigmentierung bleibt in der Regel keine Narbe zurück.

 

Wie lange hält das Pigmentieren der Haare?

Beim Pigmentieren der Haut handelt es sich nicht um einen Eingriff mit dauerhaftem Resultat. Zwar wirken die gezeichneten Härchen sehr realistisch, allerdings ist meist nach wenigen Jahren eine Auffrischung nötig. Es geht bei diesem Verfahren grundsätzlich um die Ästhethik, weswegen die Kosten auch nicht von der Krankenkasse übernommen werden. Für gewöhnlich wird die Haar-Pigmentierung auf mehrere Sitzungen aufgeteilt, zwischen denen nicht weniger als vier Tagen liegen. Eine Auffrischung sollte frühestens nach einem Jahr erfolgen.

 

Wie teuer ist das Pigmentieren?

Die genauen Kosten für eine Haar-Pigmentierung hängen vom Aufwand ab. Sollen nur kleine Areale auf der Kopfhaut farblich kaschiert werden, ist der Zeitaufwand natürlich geringer als bei der Bearbeitung der gesamten Haut. Im Durchschnitt entstehen jedoch Kosten zwischen 300 und 5.000 Euro. Hier kann sich unter Umständen auch ein Preisvergleich lohnen.

 

Wie funktioniert das Pigmentieren der Haare?

Das Pigmentieren ist eine beliebte Alternative zur klassischen Transplantation von Haaren und verläuft vollkommen ohne chirurgische Arbeit. Hier arbeitet der Behandler mit einer Arzt Tätowiernadel, die feine Härchen in die Haut auf dem Kopf einzeichnet. Diese sind, anders als ein Tattoo, aber nicht ewig haltbar, sondern verblassen mit der Zeit, Gefällt einem das Resultat also nicht, muss die Sitzung auch nicht mehr durchgeführt werden.

Weil es inzwischen in ganz Deutschland eine große Auswahl an Schönheitskliniken, Ärzten und Kosmetikern gibt, welche das Pigmentieren der Haut durchführen, ist es wichtig, sich im Vorfeld gut zu informieren. Der Preis sollte bei einem solchen Projekt jedoch nie im Fokus stehen – viel wichtiger ist, dass das Resultat im Nachhinein so natürlich wie möglich ausfällt und man zufrieden ist. Um das richtige Angebot und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, bietet sich ein Vergleich der verschiedenen Anbieter auf unserem Online-Berater an