FUE Haartransplantation als beliebte Behandlung bei Haarausfall

FUE-Methode

Die FUE Haartransplantation stellt eine weit verbreitete und vielversprechende Methode im Kontext der Haartransplantation dar. Falls Sie sich für diese moderne Technik interessieren, bestehen mit Sicherheit einige grundlegende Fragen zum Thema, die in den folgenden Ausführungen hinreichend beantwortet werden: Auf was sollte man bei der Behandlungsform achten? Welche Kosten können entstehen? Warum ist die Durchführung im Ausland günstiger? Was sind die konkreten Preisunterschiede?

Zielgenaue Transplantation der Haare

Die FUE Haartransplantation gilt als eine der wichtigsten Behandlungsformen zur Wiederherstellung eines vollen und dichten Haars. Als moderne Behandlung findet die Technik eine grosse Akzeptanz, die länderübergreifend in Europa vorzufinden ist. Auf Grund des hohen Behandlungserfolgs und der grossen Schmerzfreiheit überzeugt die Methode viele Anwenderinnern und vor allem Anwender. Die professionelle Durchführung beschert den Patienten ein hohes Mass an Lebensqualität und ein neues Lebensgefühl, das positive Impulse in einem neuen Abschnitt setzt.

Wie funktioniert die FUE-Methode bei der Haartransplantation?

Die FUE Haartransplantation steht für Follicular Unit Extraction. Im Rahmen dieser modernen Technik entnimmt der behandelnde Arzt die einzelnen Haarfollikel aus der Kopfhaut. Transplantierte Haare aus diesem Spenderbereich sorgen für neue Haare im gewünschten Zielbereich.
 Der Ablauf ähnelt in den Grundzügen der einer typischen OP. Der Patient trägt OP-Kleidung und begibt sich in einen sterilen Raum. Dort findet eine Dokumentation der Haarsituation vor dem Eingriff statt. Je nach Vereinbarung wird das Haar zusätzlich gekürzt.

 

Die moderne Technik findet unter örtlicher Betäubung statt. Sie nimmt in etwa 5 bis 7 Stunden in Anspruch. Im Rahmen dessen werden die einzelnen Grafts, die aus mehreren Haaren bestehen, mit einer Hohlnadel entnommen. Nach der Zwischenlagerung für die Kontrolle erfolgt die Betäubung des Zielbereichs, in welchen die die Haarfollikelgruppen hineingesetzt werden. 
Es bestehen vielseitige Gründe, die FUE-Methode anzuwenden:

Die Anwendung erfolgt bei nicht reversiblem Haarausfall. Die Gründe können eine Schwankung der Hormone oder die Auswirkungen von Stress sein. Darüber hinaus sorgt ein Mangel an Eisen für den Ausfall von Haaren. In vielen Fällen liegt die Ursache jedoch in der Genetik eines Menschen, die insbesondere bei Männern den Haarausfall vorantreibt. Die Ursache lässt sich in diesem Fall nicht beheben, die Symptome hingegen schon. 
Dank der weiten Verbreitung von Haartransplantationen bestehen einige Behandlungsarten. Sehr populär ist die FUT Methode. Statt einzelner Follikel wird hierbei ein grösserer Haarstreifen entnommen. Im Gegensatz zur schonenden FUE Technik mit der Entnahme einzelner Follikel wird ein 10 bis 20 cm langer Hautsteifen aus der Kopfhaut geschnitten. Das Ärztepersonal zerlegt den Hautlappen nach Bedarf, ehe sie ihn in den Zielbereich vernäht.

Unterschied FUT vs. FUE

Unterschied zwischen der FUT und FUE-Methode.

Vor- und Nachteile sowie mögliche Risiken mit der FUE-Technik

Im Unterschied zu manch anderen Behandlungsmethoden gilt die FUE Methode als sehr zufriedenstellend. Dies basiert auf den zahlreichen Vorzügen der modernen Technik. Ein sehr wichtiger Vorteil dieser Behandlungsart stellt die Beschaffenheit der Kopfhaut dar, die nach dem Eingriff in ihrer Struktur möglichst authentisch und natürlich schön erhalten bleibt. Spenderbereiche sind nicht auf die Areale der Kopfhaut beschränkt. So eignen sich prinzipiell auch andere Körperstellen für die Bereitstellung von Haaren, die einzeln entnommen werden. Zudem gilt die Heilungsphase nach dem Eingriff als sehr überschaubar. Ferner profitiert der Patient von einem hohen Tragekomfort, weil sogar Kurzhaarfrisuren tragbar sind. Insbesondere Sportler brauchen nach dem Eingriff nur kurzzeitig pausieren. Das körperliche Schonen begrenzt sich auf eine Dauer von 5 bis 7 Tagen. In der Regel wachsen viele der transplantierten Haare an, was die Wahrscheinlichkeit des Behandlungserfolgs erhöht. Wer einen dauerhaften Behandlungserfolg anstrebt, der profitiert vielfach von der Follicular Unit Extraction.


Vorteile auf einen Blick:

  • kurze Heilungsphase
  • geringe Narbenbildung
  • hohe Anwachsrate der Haare
  • geringe körperliche Schonzeit
  • authentisches Hautbild nach Eingriff
  • Körperhaare als Spenderbereich möglich

 

Zu den offensichtlichsten Nachteilen der Methode gehört, dass oftmals eine Vollrasur der Kopfhaut Voraussetzung für den erfolgreichen Eingriff ist. Patienten sollten sich im Klaren sein, dass bis zu ein Monat verstreichen kann, bis das Haarbild wieder salonfähig ist.

Nachteile auf einen Blick:

  • Vollrasur oft unumgänglich
  • Regeneration dauert ein Monat

 

Die Gesamtheit der Risiken ist viel mehr eine Möglichkeit statt einer Notwendigkeit. Zu den Risiken gehört das Auftreten einer möglichen Wundheilungsstörung. Ebenso kann das ästhetische Ergebnis zu wünschen übriglassen, wenn es nicht natürlich aussieht. Dieses Risiko wird aktiv durch spezialisierte Kliniken in dem Bereich reduziert, die durch ihre Routine gleichbleibend hohe Ergebnisse erzielen.

 

Kosten der FUE-Methode

Ein Einflussfaktor auf die Höhe der Kosten stellt die Grösse des Zielbereichs dar. Dieser Empfängerbereich wird in der Regel mit Hilfe des Norwood-Schemas nachgemessen. Dieses Schema dient als grundlegende Klassifikation. Als Richtwert gilt: Die Kosten beginnen im mittleren vierstelligen Bereich und können bis in den niedrigen fünfstelligen Bereich hineinreichen. Massgebliche Bedeutung hat die individuelle Beschaffenheit der Behandlung.
 Die Preisunterschiede resultieren aus der Gesamtheit der spezifischen Kriterien eines Landes. Zwischen den einzelnen Ländern, die Haartransplantationen anbieten, bestehen grosse Unterschiede hinsichtlich der Kosten für die allgemeine Lebenshaltung.

 

Mit anderen Worten bedeuten günstigere Preise nicht gleich Qualitätseinbussen, sondern sind in Relation zum Lebensstandard, dem Einkommenslevel des jeweiligen Landes zu setzen. Je nach Betrachtung können die Kosten im Verhältnis zu den dortigen Lebensbedingungen sogar höher sein als in der Schweiz. Weitere Einflussfaktoren stellen die individuellen Preisgestaltungen des behandelnden Arztes und der Klinik dar. 
Die letztliche Rechnung setzt sich aus mehreren Teilbereichen zusammen. Neben der Beratung gehört die Untersuchung, die lokale Betäubung, das Transplantat sowie das Haargraft zum Leistungsspektrum und sind daher rechnungsrelevant.

 

Letzteres stellt den Löwenanteil dar und hängt massgeblich von der Menge der entnommenen und zu transplantierenden Haare beziehungsweise Grafts ab. 
Meist lehnen die Krankenkassen eine Zahlung für die Haartransplantation ab, wenn dieser aus rein kosmetischen Gründen erfolgt. Eine Ausnahme stellt beispielsweise der Verlust der Haarpracht in Folge eines Unfalls oder durch eine schwerwiegende Verletzung dar. Fallen die Haare auf Grund einer Haarerkrankung aus, greift ebenfalls die Ausnahmeregelung. 
Im Rahmen einer Auslandsbehandlung entstehen – je nach Dauer des Aufenthalts – Kosten für die Anreise und die Übernachtung. Letzteres hängt massgeblich von der Anzahl der Nächte ab und den eigenen Präferenzen ab. 
Bei den behandelten Kliniken ist die Finanzierung unter Umständen mit Hilfe einer Ratenzahlung durchführbar.

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Die häufigsten Fragen zur FUE Haartransplantation

Was ist die FUE Methode?

Die FUE-Methode, im Fachjargon Follicular Unit Extraction genannt, stellt eine schonende Variante zur Entnahme von Haaren — bevorzugt am Hinterkopf — dar. Diese Behandlungsart ist minimalinvasiv, weil der Eingriff nur gering in das Gewebe reicht. Die FUE Haartransplantation gehört neben der FUT Transplantation der Haare zu den zentralen Behandlungsformen bei Haarausfall wie der Herausbildung von Geheimratsecken bei Männern und Frauen.

 

Was kostet die FUE Methode?

Die Kosten dieser Technik resultieren aus der Gesamtzahl der einzelnen Haare oder Grafts. Ein Haar kostet ungefähr 2,2 CHF, wohingegen sich die Summe der Ausgaben bei einem Graft auf circa 5,5 CHF beläuft. Im Durchschnitt betragen die Kosten dieser Methode für 2000 Grafts 11000 CHF und für 2000 Haare 4400 CHF.

 

Wo wird die FUE Methode eingesetzt?

Einsatz findet sie vor allen Dingen bei androgenetischer Alopezie, also dem Ausfall von Haaren durch männliche Hormone. Die Herausbildung von Geheimratsecken bei Männern und Frauen motiviert die Rekonstruktion der Haarlinien im Stirnbereich. Ferner gehören die Transplantation von Haaren, die Verdichtung von Augenbrauen oder die Angleichung von Brusthaaren zu den Einsatzgebieten.

 

Wie gefährlich ist die FUE Methode?

In Folge des Eingriffs können unter Umständen Schwellungen an den Augenlidern vorkommen. Zudem gelten die für im Rahmen von Operationen bekannten Risiken für eine Infektion. Auf Grund der Durchblutung der Kopfhaut gilt diese Gefahr bei der FUE Methode als kaum existent. Grundlegend gilt die Methode als sicher und risikoarm, das ein Mitgrund für die weite Verbreitung darstellt.